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Vom E-Commerce- zum Enterprise-Mitarbeiter: Wie ich meine Ängste und Zweifel überwand

Vor einem Jahr war ich der einzige Designer in einem kleinen E-Commerce-Startup. Als das Unternehmen dicht machte, musste ich mich auf die Suche nach einem neuen Job machen. Ich beschloss, die Startup-Welt zu verlassen. Ich hatte keine Ahnung, dass mich mein nächster Schritt in ein anderes Gebiet bringen würde, nämlich Cybersicherheit, und in eine andere Art Unternehmen: einen ausgewachsenen und reifen Betrieb.

Sie fragen sich wahrscheinlich: Gut, und? Was ist dabei? Wie anders kann es sein? Nun, sagen wir, es ist viel mehr, als ich und wahrscheinlich Sie auch erwarten würden. 

Arbeiten in einem Team und arbeiten als einziger Designer

Wenn Sie der einzige Designer in einem Unternehmen sind, erhalten Sie alle Anerkennung für das Design. Aber mir wurde klar, wie viel ich als einzelner Designer versäumt habe und wie viel ich gewinnen konnte als Teil eines Teams.

Kein Stress… aber das brauchen wir MORGEN!…

Wenn Sie der einzige Designer sind, sind Sie auch der Einzige, der die Arbeit macht, und das bedeutet ständigen Stress. Die Arbeit für ein mittelständisches Unternehmen ist nicht einfacher, aber Sie können den Stress mit Ihren Teammitgliedern teilen.

Entschuldigen Sie, kann ich Feedback dazu bekommen?

Wenn Sie der einzige Designer sind, können Sie echtes Design-Feedback vergessen. Sie erhalten Feedback von Kollegen, die Design höchstwahrscheinlich gar nicht verstehen.

Aus diesem Grund müssen Sie sich selbst Zustimmung und Genehmigung geben und es den Entwicklern aushändigen.

Starten Sie nicht, ohne die Ausführungsmerkmale!

In kleineren Unternehmen gibt es einen einzigen Produktmanager, einen einzigen Designer und einen einzigen Entwickler für jede Plattform. Wenn Sie der Designer sind, müssen Sie Richtlinien vom Produktentwickler einholen. Erst dann können Sie mit der Arbeit anfangen.  

Werfen wir einen genaueren Blick auf mittelständische Unternehmen wie Imperva. Da Ihre Exposition größer ist, werden Sie mehr tun, als nur entwerfen. Sie sind für das Projekt verantwortlich. Sie sind verantwortlich für die Benutzererfahrung (UX) sowie für die Benutzeroberfläche (UI). Nicht nur das, wenn es Ihr Projekt ist, werden Sie es von Anfang bis zum Ende ausführen.

In der Regel werden die Fristen und Ziele vom Projektbüro festgelegt, obwohl Sie sich möglicherweise mit dem Projektmanager über einige Dinge beraten müssen. Sie müssen Merkmale schreiben und zusammen mit dem Projektmanager den UX-Fluss entwerfen.

Sie müssen Usability-Tests durchführen und sich sogar selbst mit Kunden treffen. Auch wenn Sie in einem Team arbeiten, liegt immer noch viel Verantwortung in Ihren Händen und Sie können viel von dem Verfahren lernen.

Die Farbe des E-Commerce im Vergleich zum Grau der Cybersicherheit

Es gibt ziemlich viele Unterschiede zwischen einem E-Commerce- und einem Cybersicherheitsunternehmen. Für mich war die Arbeit in einem E-Commerce-Unternehmen sehr bunt und hat Spaß gemacht.  Wir haben E-Commerce-Boxen für Kinderbekleidung hergestellt. Die Farben waren hell und leuchtend. Die Kunden waren Menschen, mit denen man sich identifizieren konnte. Man konnte und musste kreativ sein. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt.

In Sachen Cybersicherheit ist das etwas anders. Nun, mehr als nur ein bisschen. Ich kam aus einer ganz anderen Welt und es war frustrierend, das Design und die Komplexität der Produkte zu verstehen.

Jetzt kommt der beste Teil.

Ich festgestellt, dass mir die Herausforderung gefiel. Als ich für ein anderes Gebiet entwerfen musste, habe ich meine Emotionen genutzt, um mich mit den Kunden zu verbinden. In der Cybersicherheit musste ich meine technische Seite anzapfen. Ich musste viel mehr Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass ich meine beste Arbeit für unsere Kunden lieferte.

Bei einem E-Commerce-Startup haben Sie die Zeit und die Fähigkeit, A/B-Tests mit Kunden auszuführen. Bei Cybersicherheitsunternehmen wie Imperva führen Sie Usability-Tests selbst durch. Sie senden den Entwurf an 5-10 Personen in Ihrem Unternehmen. Da sie alle in der Welt der Cybersicherheits zuhause sind, sind sie am besten geeignet, Ihnen ihr Feedback zu geben.

Auf dieses Feedback aufbauend ändern Sie den Entwurf für ein endgültiges Feedback und veröffentlichen dann den Entwurf.

Das Startup im Vergleich zum Unternehmen

In einem kleinen Startup gibt es in der Regel eine einzige Person für jede Rolle. Manchmal ist der CEO auch der CTO und der Projektmanager noch dazu.

Als einziger Designer sitzen Sie stundenlang da, um sicherzustellen, dass Sie Ihre beste Arbeit sowohl für Ihren Chef als auch für die Kunden produzieren.

In Unternehmen wie Imperva haben Sie viel mehr Raum, um zu wachsen, da Cybersicherheit eine so große Welt ist.

Zum Beispiel hatte ich die Möglichkeit, eng mit anderen großen Unternehmen zusammenzuarbeiten, da Imperva ein B2B-Unternehmen ist.

Ich treffe Kunden für Feedback und um sie über neue Produkte und Verbesserungen zu informieren.

Ich kann auch herausfinden, ob sie an neuen Produkten interessiert sind, und ob sie einen Bedarf dafür haben. Das führt zu viel mehr Interaktion mit den eigentlichen Kunden.

Die Möglichkeit, an großen Konferenzen teilzunehmen und neue Leute vor Ort zu treffen, kann Ihnen auch dabei helfen, sich weiterzuentwickeln. Ich weiß, dass das bei mir so war.

Sie können aber auch persönlich wachsen. Ich hatte die Möglichkeit, meinen Entwurf dem gesamten Unternehmen mit über 800 Mitarbeitern zu präsentieren.

Klar, in einem kleinen Startup-Unternehmen kriegen Sie allein die Anerkennung für den Entwurf. Aber ist es das wert, auf die Lernmöglichkeiten mit Team- und anderen Kollegen zu verzichten? Ist es das wert, auf die Möglichkeit zu verzichten, direkt mit Kunden zusammenarbeiten zu können? Natürlich muss muss gesagt werden, dass es auf beiden Seiten viel zu überlegen und zu berücksichtigen gibt.